Die Winzer aus Franken haben in den letzten jahre für Furore gesorgt. Einer davon ist der Silvaner-Magier Horst Sauer, der nicht nur in Deutschland positiv aufgefallen ist, sondern auch zum besten »White Wine Maker of the Year 2004« gewählt wurde. In Anerkennung seiner Leistungen und des seit Jahren kontinuierlich großen Erfolgs erhielt der Winzer aus Escherndorf von der Jury der Londoner International Wine Challenge die Auszeichnung.
Dass Franken eine Hochburg des Silvaners ist, verwundert nur wenig. In den Weinbergen von Castell wurden, und das ist urkundlich belegt, am 5. April 1659 die ersten Silvanerstöcke gepflanzt. Sein Image-Tief, das durch Massenproduktion und entsprechende Qualitäten entstand, hat der Silvaner bereits hinter sich gelassen und befindet sich seither im Aufwind, was nicht zuletzt daran liegt, dass ihn führende Winzer in ihren besten Lagen gedeihen lassen.
"Weinfranken" erstreckt sich von Aschaffenburg bis Schweinfurt. Herzstück ist das Maindreieck in und um Würzburg. Hier gedeiht der Wein auf Muschelkalkböden, die auch mit Lehm und Löss durchsetzt sind. Auf den Fluren von Würzburg, direkt am Main, liegt die berühmte Einzellage »Stein«, deren Gewächse als »Steinwein« früher ein Synonym für Frankenwein schlechthin waren. Doch nicht umsonst schrieb Goethe schon 1806 an seine Frau: "Schicke mir noch einige Würzburger, denn kein anderer Wein will mir schmecken". Und damit hat der Weinfreund Goethe sicher nicht die Einheitsweinchen von der Stange gemeint.

Dass Franken eine Hochburg des Silvaners ist, verwundert nur wenig. In den Weinbergen von Castell wurden, und das ist urkundlich belegt, am 5. April 1659 die ersten Silvanerstöcke gepflanzt. Sein Image-Tief, das durch Massenproduktion und entsprechende Qualitäten entstand, hat der Silvaner bereits hinter sich gelassen und befindet sich seither im Aufwind, was nicht zuletzt daran liegt, dass ihn führende Winzer in ihren besten Lagen gedeihen lassen.
"Weinfranken" erstreckt sich von Aschaffenburg bis Schweinfurt. Herzstück ist das Maindreieck in und um Würzburg. Hier gedeiht der Wein auf Muschelkalkböden, die auch mit Lehm und Löss durchsetzt sind. Auf den Fluren von Würzburg, direkt am Main, liegt die berühmte Einzellage »Stein«, deren Gewächse als »Steinwein« früher ein Synonym für Frankenwein schlechthin waren. Doch nicht umsonst schrieb Goethe schon 1806 an seine Frau: "Schicke mir noch einige Würzburger, denn kein anderer Wein will mir schmecken". Und damit hat der Weinfreund Goethe sicher nicht die Einheitsweinchen von der Stange gemeint.

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