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Wein aus Apulien bei Weinkontor Scheucher

Zwischen Castel del Monte und Salento: Die besten Weine Apuliens Das Symbol der Region Apulien, das Castel del Monte ist eigentlich eine der wichtigsten Attraktionen Apuliens. Mit seiner rätselhaften, achteckigen Form und den zwischen mythisch und extravagant schwankenden Vermutungen über die tatsächlich Funktion des einzigartig geformten Gebäudes, sollte es die etwas entlegenere Provinz auf der südlich gelegenen Halbinsel Salento doch mühelos übertrumpfen. Doch weit...weiterlesen

Zwischen Castel del Monte und Salento: Die besten Weine Apuliens

Das Symbol der Region Apulien, das Castel del Monte ist eigentlich eine der wichtigsten Attraktionen Apuliens. Mit seiner rätselhaften, achteckigen Form und den zwischen mythisch und extravagant schwankenden Vermutungen über die tatsächlich Funktion des einzigartig geformten Gebäudes, sollte es die etwas entlegenere Provinz auf der südlich gelegenen Halbinsel Salento doch mühelos übertrumpfen. Doch weit gefehlt, denn zumindest Weinliebhaber und Winzer zieht es vorzugsweise nach Salento, wo innerhalb Apulien die besten Bedingungen für den Weinanbau und somit auch für den Weingenuss herrschen. Lesen Sie hier, warum dem so ist und welche Rebsorten die apulischen Roten und Weißen ausmachen.

Wein aus Apulien im Weinkontor Scheucher

Die wenigen (erfolgreichen) Versuche mit weißen Rebsorten

Die Weinanbaugebiete Salentos haben vor allem den Vorteil, dass sie beiderseits dem Meer ausgesetzt sind und so zumindest während der Nächte mit einem kühleren, weinfreundlicheren Kima gesegnet sind. Dennoch bleibt der Anbau von weißen Rebsorten, deren Aromen die Hitze weniger gut vertragen, auch hier schwierig und nur wenige Winzer schaffen es, erstklassige Weißweine zu keltern. Vom Weingut Feudi di San Marzano stammt der Bianco Salento, ein intensives Cuvée aus der autochthonen süditalienischen Rebsorte Verdeca und Malvasia Bianca. Auch auf dem Weingut Luccarelli widmet man sich der Malvasia Bianca Traube, im Fall des Luccarelli Bianco Puglia in Kombination mit der bekannten Rebsorte Chardonnay.

Der Primitivo di Manduria – italienische Konkurrenz für den kalifornischen Zinfandel

Weitaus vielfältiger und erfolgreicher ist der Anbau von Rotweintrauben nicht nur in Salento, sondern auch in den Gebieten um das Castel del Monte und das Hinterland der Hauptstadt der Region, Bari. Im Rampenlicht der apulischen Weine stehen die beiden Rotweinsorten Primitivo und Negroamaro, die wohl den größten Anteil apulischer Rotweine ausmachen. Mittlerweile ist der Primitivo nicht mehr rein apulisch, sondern erlangt als Zinfandel auch in kalifornischen Weinen immer mehr Berühmtheit. Herausragendes Anbaugebiet ist Manduria – von hier stammen die Weine Primitivo di Manduria, die außerdem die DOC Auszeichnung tragen: DOC steht für „Denominazione d’Origine Controllata“ (kontrollierte Herkunftsbezeichnung), dem zweithöchsten Qualitätsmerkmal für italienischen Wein. Ein hervorragendes Exemplar ist beispielsweise der Sessantanni Primitivo di Manduria, dessen Trauben an Rebstöcken wachsen, die bereits sechzig Jahre alt sind.

Apuliens Klassiker: Die Rebsorte Negroamaro

Ein wahrer Apulier ist die Rebsorte Negroamaro, die noch heute fast ausschließlich in Apulien angebaut wird und dort auch ein DOC-Gebiet, das Salice Salento, für sich beanspruchen kann. In den Weinen aus dieser Region entstehen neben reinsortigen Rotweinen auch geschmackvolle Verschnitte mit der Malvasia Nera Traube. Diese Weine tragen ein intensives Rubinrot, wie es den Rotwein Selvarossa Salice Salentino vom Weingut Cantina Due Palme ebenfalls auszeichnet. Das leicht rauchige Geschmackserlebnis harmoniert perfekt mit Wild und reifem Käse.

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