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Deutsche Weine: frisch-fruchtige Aromen von Vielfalt und Winzerkunst Die Weinrebe fand ihren Weg nach Deutschland im Zuge der Eroberung durch die Römer. Diese brachten nicht nur den Straßenbau und andere kulturelle Errungenschaften, sondern eben auch kulinarische Genüsse. Die verschiedenen Rebsorten erfreuten sich in Germanien schnell großer Beliebtheit– so begann Karl der Große im achten Jahrhundert Gesetze für die Weinkunst zu erlassen. Während zu diesen Zeiten das...weiterlesen

Deutsche Weine: frisch-fruchtige Aromen von Vielfalt und Winzerkunst

Die Weinrebe fand ihren Weg nach Deutschland im Zuge der Eroberung durch die Römer. Diese brachten nicht nur den Straßenbau und andere kulturelle Errungenschaften, sondern eben auch kulinarische Genüsse. Die verschiedenen Rebsorten erfreuten sich in Germanien schnell großer Beliebtheit– so begann Karl der Große im achten Jahrhundert Gesetze für die Weinkunst zu erlassen. Während zu diesen Zeiten das Winzerwesen noch in den Händen der Klöster lag, erstrecken sich heute in den Weinanbaugebieten Deutschlands zahlreiche Weingüter in privatem Besitz. Deren Weine munden nicht nur deutschen Gaumen, sondern werden auch weltweit exportiert: Die USA sowie die Niederlande und Großbritannien sind die größten Märkte für spritzigen Weißwein und trockenen Rotwein aus Deutschland.

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Tradition und Geschichte an Mosel-Saar-Ruwer

Verschiedene archäologische Funde belegen es: Die Mosel-Saar-Ruwer-Region ist das älteste Weinanbaugebiet Deutschlands. Die ersten Schritte im Weinanbau unter den Römern finden heute eine Gegenwart und Zukunft in dem Anbau von typischen deutschen Rebsorten wie Riesling, Rivaner oder Spätburgunder. Gerade der Riesling ist ein ganz besonderes Aushängeschild für die Mosel: Auf den Steilhängen des Gebietes findet diese Rebsorte ideale Bedingungen vor. Der weiche, kieselsäurereiche Boden ermöglicht Mosel-Winzern die Erzeugung von besonders fruchtigen und feinen Weinen. Diese Voraussetzungen weiß das Weingut Dr. Loosen bereits seit 200 Jahren zu nutzen und produziert auch heute noch Wein, der dem Gault Millau fünf Trauben wert ist. Auf eine noch längere Tradition von 650 Jahren blickt das Weingut Reichsgraf von Kesselstatt zurück, das bei der Gärung einzig und allein natürliche Hefen aus dem Weinberg einsetzt.

Silvaner und Dornfelder aus Rheinhessen

Ein ähnlich mildes Klima wie an der Mosel können sich die Winzer im Anbaugebiet Rheinhessen zunutze machen – hier dient die geschützte Lage allerdings nicht vornehmlich für den Anbau von Riesling. Eine junge Winzer-Generation macht mit der klassisch rheinhessischen Rebsorte Silvaner von sich reden, ebenso wie mit dem Anbau von roten Dornfelder-Trauben. Das Weingut Bischel aus dieser Region konzentriert sich zwar weiterhin auf weiße Sorten, hat aber auch einen würzig-anmutigen Spätburgunder zu bieten. Insgesamt werden in Rheinhessen mittlerweile zu einem Drittel rote Rebsorten angebaut. In Deutschland, einem Spezialist für Weißweine, ist das ein echter Rekord.

Pfälzische Rotweine auf dem Vormarsch

Diese Spitzenzahlen werden nur von der Pfalz gebrochen, in der zu 40 Prozent Rotweine produziert werden. Neben den modernen, tiefdunklen Dornfeldern wissen pfälzische Winzer dabei auch mit edlen Spätburgundern zu überzeugen, die besonders hohe Ansprüche an Boden und Klima stellen, dann aber auch mit ihren vollmundigen und samtigen Aromen überzeugen. Auch die typisch deutsche Sorte Riesling ist in der Pfalz weitreichend vertreten – Weißweine der Extraklasse stammen vom größten deutschen Weingut in Familienbesitz Dr. Bürklin-Wolf, das für seine überaus hohen Qualitätsansprüche und die daraus resultierenden Spitzen-Rieslinge bekannt ist.

Rheingau: Die Spezialisten für die Spätlese

Das Rheingau spezialisiert sich auf alteingesessene deutsche Weinsorten, den Riesling und den Spätburgunder, die an trockenen und steinigen Hängen mit kalkhaltigen Böden gut gedeihen. Von besonderer Bedeutung ist schon seit dem 18. Jahrhundert die Riesling-Spätlese. Dank der langen Reifeperiode entstehen besonders feine, fruchtige Weinerlebnisse. An vorderster Stelle für solche edelsüßen Rieslinge steht das Weingut Robert Weil. Deren Aromen zeichnen sich auch durch die reiche Mineralität der Schieferböden aus. Die entsprechend ausgeprägte, rassige Würze ist typisch für Weine aus dem Rheingau und findet sich auch in den hochwertigen Rieslingen vom 800jährigen Weingut Schloss Vollrads.

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Nahe: Vielseitige Böden, abwechslungsreiche Weine

An der Nahe sowie an den Nebenflüssen Glan und Alsenz im Südwesten Deutschlands steht ebenfalls allen voran der Riesling auf der Weinkarte – allerdings ist für dieses Weinanbaugebiet insbesondere die Vielfalt des Bodens bezeichnend: Abhängig von Höhenlage, Hängen und Weingut reifen die Trauben auf den rund 4.000 Hektar unter Einfluss ganz unterschiedlicher Mineralien und Gesteine. Dank Schiefergestein sowie Löss- oder Lehmboden bauen die Winzer an der Nahe nicht nur zahlreiche verschiedene Rebsorten erfolgreich an, sondern vinifizieren daraus auch Weine ganz unterschiedlicher Stilrichtungen. So ist es bezeichnend, dass in der Nahe auch der Weiß- und Grauburgunder sowie Dornfelder, Spätburgunder und Portugieser präsent sind. Der Weinkenner-Geheimtipp Weingut Tesch konzentriert sich auf Spitzenweine und dabei insbesondere auf den einflussreichen Riesling.

Fränkische Reben versprechen Silvaner auf höchstem Niveau

Im fränkischen Raum liegt die Wiege einer weiteren beliebten Weißweinsorte: Der Silvaner wurde, nach urkundlichen Belegen bereits im 17. Jahrhundert zum ersten Mal in Franken angepflanzt und ist noch heute ein Ausdruck typisch fränkischen Qualitätsweins. Doch damit nicht genug der Tradition: Original fränkisch ist außerdem der Bocksbeutel, eine Flaschenform, in der seit mindestens 250 Jahren fränkische Weine abgefüllt werden. Die Verbindung der Traditionen schafft Horst Sauer auf seinem Weingut am Eschendorfer Lump, wo möglicherweise die besten Silvaner der Welt entstehen. Den Anbau roter Sorten pflegt hingegen das Weingut Richard Glaser: Handverlesene Trauben von Spätburgunder, Regent und Frühburgunder reifen für 12 Monate im Barrique-Fass und werden dadurch zu besonders seidig-vollmundigem Weingenuss.

Von der Sonne verwöhnt: Das Burgunder-Land Baden

Für badische Weine zählt vor allem ihre südliche und damit besonders sonnige und warme Lage. Dennoch weisen die unterschiedlichen Weine und Rebsorten eine große Spannweite auf, die sich auch aus der weiten Nord-Süd-Ausbreitung dieses Anbaugebiets erklärt. So werden auf den nördlicheren Weingütern insbesondere Rivaner, Rieslinge und Schwarzrieslinge vinifiziert, gegen Süden überwiegen erst der Spätburgunder und dann in der Breisgauer Region die verschiedenen roten und weißen Burgunder-Sorten. Somit sind weite Teile der Rebstöcke mit Burgunder-Trauben behangen, die in Baden in den unterschiedlichsten Stilen zu trockenen, halbtrockenen, samtigen oder kräftigen Weinen verarbeitet werden. So ist die Winzergenossenschaft Bickensohl sowohl für fruchtig-süße Spätburgunder der Spätlese als auch für zarte Graue und Weiße Burgunder bekannt.

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