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Schwarzriesling

Schwarzriesling – fruchtig, samtig und überraschend vielseitig

Schwarzriesling ist eine charaktervolle rote Rebsorte, die trotz ihres Namens nicht mit Riesling verwandt ist. In Deutschland ist sie vor allem als Müllerrebe bekannt, international trägt sie den Namen Pinot Meunier. Die Weine sind meist fruchtbetont, fein strukturiert und angenehm zugänglich.

In Deutschland liegt der Schwerpunkt des Anbaus in Württemberg, doch auch Franken bietet der Rebsorte eine interessante Heimat. Hier entstehen fruchtige, elegante Rotweine, die sich angenehm von kräftigeren roten Rebsorten unterscheiden.

Schwarzriesling ist damit eine schöne Wahl für Weinfreunde, die fruchtige, samtige Rotweine mit moderatem Tannin bevorzugen und gerne einen weniger bekannten deutschen Rotwein entdecken möchten.

Auf einen Blick

Merkmal Schwarzriesling
Weinart Rotwein
Ursprung Frankreich
Charakter fruchtig, samtig, fein strukturiert
Säure mittel
Tannin eher mild
Körper leicht bis mittelkräftig
Typische Aromen Kirsche, Johannisbeere, Himbeere, Pflaume
Deutsche Anbaugebiete Württemberg, Franken u. a.
Ausbau fruchtbetont bis holzgereift
Serviertemperatur ca. 14–16 °C

 

Wie schmeckt Schwarzriesling?

Schwarzriesling bringt überwiegend fruchtige und zugängliche Rotweine hervor. Kirsche und rote Beeren stehen häufig im Vordergrund, ergänzt durch dunklere Frucht und dezente Würze.

Typisch sind:

  • Kirsche

  • Himbeere

  • Johannisbeere

  • Brombeere

  • Pflaume

  • feine würzige Noten

Im Vergleich zu kräftigeren Rotweinsorten wirkt Schwarzriesling meist weicher und weniger tanninbetont. Dadurch lässt er sich unkompliziert genießen und passt zu vielen Speisen.

Aromaprofil

Frucht: Kirsche, Himbeere, Johannisbeere
Dunkle Frucht: Brombeere, Pflaume
Würze: dezente Gewürznoten, bei Holzausbau feine Röstaromen

Schwarzriesling verbindet Frucht und Frische mit einem angenehm samtigen Charakter.

Wo wächst Schwarzriesling?

Schwarzriesling stammt ursprünglich aus Frankreich und ist dort als Pinot Meunier bekannt. In Deutschland liegt der Anbauschwerpunkt in Württemberg. Daneben wird die Rebsorte unter anderem auch in Franken angebaut.

Gerade Schwarzriesling aus Franken ist für Weinfreunde interessant, die neben den bekannten fränkischen Weißweinsorten auch einen charaktervollen regionalen Rotwein entdecken möchten.

Schwarzriesling und sein Charakter

Je nach Herkunft und Ausbau zeigt Schwarzriesling unterschiedliche Facetten.

Fruchtig & unkompliziert
Junge Weine wirken saftig, frisch und angenehm zugänglich.

Samtig & weich
Die moderate Gerbstoffstruktur macht Schwarzriesling besonders angenehm zu trinken.

Würzig & komplex
Bei höherer Reife oder Holzausbau können dunklere Frucht-, Würz- und Röstaromen hinzukommen.

Schwarzriesling im Vergleich

Rebsorte Charakter Tannin Aromatik
Schwarzriesling fruchtig, weich eher mild Kirsche, Beeren
Spätburgunder elegant, fein mittel Kirsche, Beeren, Würze
Lemberger kräftig, würzig höher Brombeere, Pflaume, Gewürze
Dornfelder fruchtig, kräftiger mittel dunkle Beeren, Kirsche

 

Schwarzriesling oder Spätburgunder?

Beide gehören zur Burgunderfamilie und können elegante, fruchtbetonte Rotweine hervorbringen. Schwarzriesling wirkt meist weicher und unkomplizierter, während Spätburgunder häufig feiner, strukturierter und komplexer ausfällt.

Was passt zu Schwarzriesling?

Seine Fruchtigkeit und moderate Tanninstruktur machen Schwarzriesling zu einem vielseitigen Essensbegleiter.

Besonders passend:

  • fränkische Küche

  • Geflügel

  • Schweinefleisch

  • Schmorgerichte

  • Pasta mit kräftigeren Saucen

  • Pizza

  • gegrilltes Fleisch

  • milder bis mittelkräftiger Käse

Leichtere Schwarzrieslinge können auch leicht gekühlt sehr angenehm sein.

Schwarzriesling bei Weinkontor Scheucher

Schwarzriesling aus Franken zeigt eine besonders interessante Seite der Rebsorte: fruchtig, samtig und zugänglich, dabei mit genügend Struktur für einen vielseitigen Essensbegleiter.

Bei Weinkontor Scheucher finden Sie Schwarzriesling aus Franken – eine schöne Wahl für alle, die einen regionalen deutschen Rotwein abseits der bekannten Klassiker entdecken möchten.

Schwarzriesling aus Franken entdecken

Schwarzriesling kaufen – worauf achten?

Beim Kauf kommt es vor allem auf den gewünschten Stil an:

Fruchtig und leicht: ideal für unkomplizierten Genuss und viele Alltagsgerichte.

Samtig und weich: besonders angenehm, wenn kräftige Tannine nicht gewünscht sind.

Kräftiger und komplexer: interessant bei höherer Reife und entsprechendem Ausbau.

Wer Spätburgunder mag, aber einen weicheren und unkomplizierteren Rotwein sucht, sollte Schwarzriesling unbedingt einmal probieren.

FAQ

Ist Schwarzriesling mit Riesling verwandt?

Nein. Trotz des Namens ist Schwarzriesling nicht mit Riesling verwandt.

Wie schmeckt Schwarzriesling?

Typisch sind Kirsche, Johannisbeere und Himbeere sowie ein fruchtiger, fein strukturierter Charakter.

Wo wird Schwarzriesling angebaut?

In Deutschland vor allem in Württemberg, daneben auch in Franken und weiteren Weinbaugebieten.

Ist Schwarzriesling ein kräftiger Rotwein?

Meist nicht. Er ist typischerweise fruchtig, samtig und eher zugänglich.

Was passt zu Schwarzriesling?

Besonders gut passen Geflügel, Schweinefleisch, Pasta, Schmorgerichte und milder Käse.